Strom aus Gülle
Schweine - quicklebendig Automatisierte Gülletrennung schafft bessere Luft im Stall und gesunde Tiere.
Fleisch essen wollen viele, die Folgen massenhafter Tierhaltung blenden sie aus. Kluge Leute haben im Stallmist eine alte Energiequelle wiederentdeckt: Sie machen aus Gülle Strom.
Millionen Tonnen dieser stinkenden Brühe fallen jeden Tag in dicht besiedelten Ländern an. Meist landen sie ungeklärt auf Feldern, in Flüssen und Teichen. Die Folgen der bedenkenlosen Überdüngung: umgekippte Seen, stinkende Algenblüten, biologisch tote Gewässer.
Dass Gülle von Hühnern und Schweinen, Klärschlämme und die Gärungsreste aus Biogasanlagen Biomasse sind - also für die Energieproduktion geeignet - weiß man schon lange. Diese Biomassen sind sogar teuer produzierten Energiepflanzen überlegen, weil sie in großer Menge billig verfügbar sind. Zwei Faktoren stehen der Nutzung entgegen: dass Transport und Trocknung zu teuer sind und dass es kein Verfahren für die kostendeckende Verstromung in dezentralen Kleinkraftwerken gab.
Unser neuester Film für nano zeigt, wie künftig aus Gülle kostengünstig Strom erzeugt werden kann - direkt neben dem Schweinestall.
Ebenfalls in der Mediathek, Sendedatum 11.3.2008
Rekord-Holzbau
Hoch hinaus mit Holz Sieben Etagen mit einem Baustoff, der lange Zeit unterschätzt wurde. Aber die Bauherren der Zukunft werden wieder auf Tugenden des guten alten Fachwerks zurückgreifen.
Das höchste Holzhaus der Welt - zumindest unter den Wohnbauten - wurde 2008 in Berlin, auf dem Prenzlauer Berg fertiggestellt.
Wir haben im Herbst 2007 zugeschaut, wie in der Rekordzeit von nur elf Wochen sieben Geschosse emporwuchsen. So schnell ist kein konventioneller Rohbau zu schaffen. Die Anwohner freuten sich, dass Lärm und eingeschränkte Verkehrswege sie um so viel weniger störten, die künftigen Bewohner, dass sie in behaglichem Klima des "lebenden" Baustoffes Holz ihr Zuhause finden.
Sendedatum 8.1.2008 in der 3sat-Mediathek
Filme aus der Forschung
Grundlagen und Anwendungen
Seit 2007 produziere ich Fernsehbeiträge zu Wissenschaftsthemen hauptsächlich für die ZDF- Redaktion des Magazins "nano - die Welt von morgen" in Mainz. Sie können es Montag bis Freitag 18:30 im Programm von 3sat sehen; für Nachtschwärmer gibt's eine Wiederholung nach Mitternacht, und wer's bis dahin nicht geschafft hat, kann am Folgetag br alpha, WDR, RBB, MDR, SWR oder ein anderes drittes Programm besuchen, wo nano ausgestrahlt wird.
Das Beste daran: die ZDF- Redaktion stellt von ihr produzierte Filmbeiträge ins Internet:
www.3sat.de/nano ist der Ort, wo Sie sich per web- tv z.B. über die Probleme mit multiresistenten Bakterien in Krankenhäusern und der Entwicklung neuer Antibiotika gegen diese gefährlichen Krankheitserreger vertraut machen können.
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