Aufstiege und Abstürze
Die abenteuerliche Zeit des "Wandels durch Annäherung"
Alles ist möglich: Menschen landen auf dem Mond, zwischen West- und Ostberlin kann man wieder telefonieren, ein Diskus fliegt kilometerweit, ein Deutscher bekommt den Friedensnobelpreis, in einer Thüringer Kleinstadt gibt es das europaweit beste Japan-Restaurant: Anfang der 70er Jahre sprechen viele Zeichen für Aufbruch, Fortschritt – und unbegrenztes Vergnügen bei erotischen Abenteuern jenseits der Familienplanung.
Gustav Horbel aus Lauterberg, gerade 19, schleppt hundert Jahre bürgerlicher Familiengeschichte mit sich herum; am historisch unvermeidlichen Sieg des Sozialismus zweifelt er ein wenig. Demzufolge wandert im Hintergrund eine Stasi-Akte mit, als er im Herbst 1969 in der "Hauptstadt der DDR" landet, um Physik zu studieren. Er ist sehr neugierig darauf, was die Welt im Innersten zusammenhält; in Berlins Straßen, in Bars und Theatern, im Thüringer Wald und in den Reichsbahnzügen dazwischen lernt er dann viel mehr darüber als in Labors und Hörsälen. Während er mit Prüfungen an der Universität wenig Scherereien hat, macht er in den Prüfungen des Lebens keine besonders gute Figur, er will einfach zu hoch hinaus. Dabei gerät er in eine buntscheckige Gesellschaft von Weltrekordlern, schwulen Westberlinern, schrägen Künstlern, versoffenen Juristen und Geheimdienstgenies. Karrieren in Ost und West weisen erstaunliche Bezüge zueinander auf; Gustav zeigt eigene starke Begabung nur darin, sich in die falschen Frauen zu verlieben.
Zwischen Traum, Wahn und Wirklichkeit stolpert er durch eine bewegte Zeit. Gott sei Dank nimmt ihn immer wieder jemand bei der Hand, wenn er nicht weiter weiß - manchmal ein berühmter Mann, manchmal die schönste Frau der Welt.
Probelesen können Sie jetzt schon, Sie können sich auch ein Stück "Babels Berg" im Video vorlesen lassen (Download). [33.693 KB]
Der Roman ist im Herbst 2010 im Salier Verlag Leipzig erschienen. Und Rezensionen weit übers erhoffte Lob finden sich u.a. bei amazon und lovelybooks.
Was zu Ende schien, beginnt ...
Der "Blick vom Turm", das Abenteuer des 18jährigen Gustav Horbel im Jahr 1968, hat vielen Lesern gefallen; sie haben u.a. bei "amazon" ihre Kommentare hinterlassen. Mehr dazu findet sich unter "Türme und Leuchttürme"
"Babels Berg" schließt an den "Blick vom Turm" an - der Roman ist dennoch eigenständig. Er zeigt, wie Figuren und Handlungsorte sich in wenigen Jahren wandeln. Er führt aber auch Geschichten über die historischen Wurzeln weiter, die Menschen an ihren Wohnort binden. Das gilt für Lauterberg, Naumburg an der Saale und das geteilte Berlin.
Die Leseprobe zu "Blick vom Turm" könnte Sie vielleicht neugierig machen.
Gedichte, Glossen, Kommentare zur Geschichte und Gegenwart veröffentliche ich im literarischen Weblog "Publizist" auf "buecherbrett.org". Es wird vom Deutschen Literaturarchiv Marbach als ein Zeugnis der zeitgenössischen Literatur geführt.
Wenn Sie an Auskünften, an einer Lesung mit Signierstunde oder einem Hörbuch interessiert sind, schicken Sie bitte eine E-Mail an den Autor.
Der menschliche Kosmos
Ratio und Gefühl - Konflikt oder Interaktion? Haltungen von Journalisten in der Kommunikation und in den Medien beeinflussen das Geschehen - mit schwerwiegenden Folgen
"Der menschliche Kosmos" von Immo Sennewald - Ende 2006 im Salier-Verlag erschienen -
bietet besondere An-Sichten, ganz sicher nicht aus dem Elfenbeinturm, dafür aber mit der besonderen Perspektive der Lebenserfahrung in zwei deutschen Staaten. "Die Erschaffung des Angestellten" und die Enwicklung moderner Gesellschaften von New York bis Shanghai, von Sao Paulo bis Singapur, von Moskau bis Berlin werden beleuchtet: Das Ziel ist, alltägliches Konfliktgeschehen zu erhellen. Quellen sind die Naturwissenschaften einer- und der Schatz kultureller Erfahrungen aus Europa und Fernost andererseits. Das Buch ist Arbeitsgrundlage meiner Seminare und Trainings.
Wenn Sie selbst nachlesen wollen, können Sie im Internet bei den großen Portalen ("Weltbild", "Amazon", "Buch.de" u.v.a.m.) oder beim Buchhandel nachfragen. Auf der amazon-Seite haben Leser ihre Meinung zum Buch veröffentlicht Eine ausführliche Rezension von Dr. Andreas Zeuch können Sie auf der Website "Psychophysik.com" nachlesen.
Sie können meine Bücher auch direkt beim Salier- Verlag im online- shop bestellen; Wünsche nach signierten Exemplaren erfülle ich gern bei einer der Lesungen. Wenn Sie mehr wissen möchten oder Ihre Gedanken zum Buch äußern wollen, senden Sie einfach eine E-Mail.
Die idealen Kommentare
... zu manchen ziemlich brutalen Lebensumständen liefert immer noch die Werbeindustrie. Schönes Beispiel: ein Guignol - also ein ziemlich blutiges Drama - um die sadistischen Machtverhältnisse zwischen einem (Staats-)Mann und der auf seine Fürsorge hoffenden (Allerwelts-)Frau. Google bereitet die Pointe des Stücks unvergleichlich perfekt vor. So macht lesen im Internet Spaß: Manches können Bücher einfach nicht bieten:
"Das Bündnis"


